Thomas Gottschalk live im Humboldt-Carré

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Im Berliner Humboldt-Carré trat Thomas Gottschalk vor die Presse um seine neue Show zu bewerben. Zunächst begrüßte ARD-Programmchef Volker Herres artig die anwesende Journaille und dann legte Thomas Gottschalk los: 45 Minuten lang stellte er seine Sendung vor. Und das bereits wenige Tage nach seiner letzten „Wetten, dass..?“-Show im ZDF.

Auf der Website vom Humboldt-Carré, ab Januar Fernsehstudio, ist über das historische Gebäude zu lesen: „Vergangenheit und Zukunft. Tradition und Moderne.“ Trifft das auch auf den neuen „Hausherren“ zu?

Während Hans Hoff in der Süddeutschen Zeitung noch immer nicht weiß, wohin die „Gottschalk live“-Reise geht, stellt Stefan Kuzmany auf Spiegel Online klar: Thomas Gottschalk ist das Programm. Während der Vorstellung habe der Moderator die anwesenden Journalisten mitgerissen.

Ob Herr Hoff von der SZ störrisch in der letzten Reihe saß, ist leider nicht überliefert.

Hä mein Lieber, Herrschaften

Die Fakten: Ab dem 23. Januar läuft die Sendung „Gottschalk live“ vier Mal die Woche, und zwar Montag bis Donnerstag, um 19:20 Uhr in der ARD. Das „Wetter im Ersten“ wird in die Sendung integriert. Und freilich wird es Werbung geben.

An sich ist es an einer Late-Night-Sendung, den Tag richtig einzuordnen. Doch womöglich hat Harald Schmidt auf Sat.1 ab Januar ein Problem: Zwar ist „Dirty Harry“ dann drei Mal die Woche auf Sendung, doch Gottschalk grast schon Stunden vorher die Themen ab.

Und auch wenn Gottschalk ein 30-köpfiges Redaktionsteam zur Seite steht und alle betonen, Comedy solle „Gottschalk live“ nicht sein, wird sich doch zeigen: Gottschalk ist der begnadetste Entertainer im deutschen Fernsehen. Das fehlende Publikum könnte ein Manko sein, aber abwarten, Herrschaften.

Gottschalk wird die Themen richtig anpacken.

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