Tim Cook von Apple sagt viel über Siri

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Auch wenn der CEO von Apple womöglich nicht das Charisma eines Steve Jobs hat, so ist er eines gewiss nicht: Auf den Mund gefallen.

Im Interview auf der Konferenz D10 in Palos Verdes im sonnigen US-Bundesstaat Kalifornien stand er Rede und Antwort und plauderte auch über die semantische Spracherkennung, die iOS bereichert hat: Siri.

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Und so gab Cook zu Protokoll, dass viele Mitarbeiter an Siri, dem persönlichen Assistenten, arbeiten. In den nächsten Monaten würden User zudem in den Genuss von ein paar „wirklich coolen Ideen“ für Siri kommen. Fragt sich natürlich, wie diese aussehen könnten. Siri mit Jugendslang?


Alles Beta, oder was?

Noch immer ist sich Apple seiner Sache offenbar nicht ganz sicher, denn „noch“ befindet sich Siri im Beta-Stadium. An sich „wirft“ Apple Produkte erst aus dem Markt, wenn sie ausgereift sind. Auch wenn jetzt womöglich Benutzer des iPhone 4 „Antenne!“ rufen, oder User des iPhone 4S „Akku!“

Obwohl Siri so denn als „Beta“ gelistet wird, gilt die Spracherkennung als wichtigste Innovation auf dem iPhone 4S. Alle Welt (fast) wartete im letzen Herbst auf die Präsentation des iPhone 5. Und was kam? Das iPhone 4S. Und Siri. „Guten Tag, hier bin ich!“

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Freilich ist Siri kein „Eigengewächs“, sondern wurde „aufgekauft“. So läuft das, wenn die Portokasse bis obenhin gefüllt ist. Mit S-Voice versucht Samsung „dagegenzuhalten“ – Siri ist nicht mehr allein.

Derweil rechnen Experten damit, dass der IT-Gigant aus Cupertino fortan Siri für Drittanbieter öffnen könnte. Dies würde zusätzliche Tools und weitere Apps (bislang die Ausnahme) sicherstellen.

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Vor dem Aus steht hingegen „Ping“. Bei iTunes mit „das neue Ping, dein Social Network für Musik“ beworben, konnte sich das Social Network nie durchsetzen. Cook teilte ABC News mit, das er nicht wüsste, ob Ping eingestellt würde. Aber: „Ich werde es mir ansehen.“

Doch fortan solle die Integration von Facebook vertieft werden. Auch auf dem iPhone und iPad geht somit kein Weg am „Mitbewerber“ vorbei. Nur in Sachen Börse könnte so manch Oberer aus Cupertino wohl noch ein paar Tipps schicken an Mark Zuckerberg schicken. Dieser weilt gerade in den Flitterwochen im beschaulichen Rom.

Aber all dies wird Siri womöglich langweilen.

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