Ein Fahrstuhl für den Osterhasen

weihnachtsmarkt-eimsbuettel-osterstrasse-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Die Situation an der U-Bahn-Station Osterstraße derzeit: Aus der Innenstadt Hamburgs kommend, gibt es den Trick, einfach den Karstadteingang zu nutzen und dann mit dem Fahrstuhl im Kaufhaus ins Erdgeschoss zu gelangen. Auf der anderen Seite, Richtung Zentrum, gibt es aktuell überhaupt keinen Fahrstuhl.

Die Hamburger Hochbahn gestaltet zur Zeit viele Haltestellen barrierefrei. Ein Fahrstuhl ist wichtig für Mütter mit Kindern, Rollstuhlfahrer aber auch Radfahrer oder Reisende mit Gepäck.

Direkt an der U-Bahn-Station Osterstraße, am zentralen Fanny-Mendelssohn-Platz, sollen im Spätsommer die Bauarbeiten beginnen: Ein neuer Fahrstuhl wird platziert.

Hoch hinaus

Nun berichtet das Hamburger Abendblatt, dass die Umbauarbeiten rund ein Jahr dauern sollen. Die ansässigen Einzelhändler, die das Projekt grundlegend begrüßen, bangen jedoch um den alljährlichen Weihnachtsmarkt. Auch die Leiter des Edeka-Marktes und Karstadt haben sich kritisch zu den derzeitigen Planungen geäußert.

Die Einzelhändler halten den Weihnachtsmarkt gar für wichtiger als das Osterstraßenfest. Ein Vorschlag zum Kompromiss: Erst solle ein Fahrstuhl auf der Karstadtseite errichtet werden und dann auf dem Fanny-Mendelssohn-Platz. So könne der Weihnachtsmarkt stattfinden.

Doch wie gesagt, auf der Seite des Kaufhauses gibt es ja bereits den Trick 17. Und Karstadt dürfte sich durchaus freuen, denn im Kaufhaus unterwegs kommt manch Mutter in Shopping-Laune…

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