Udo Lindenberg macht sein Ding fortan ohne Eddy Kante

udo-lindenberg-buehne-deutscher-radiopreis-2012-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Wer auf Hamburger Veranstaltungen mit A-Prominenz unterwegs war, der sah den Panikrocker Udo Lindenberg immer mit einem kräftigem Herren samt Glatze: Die Rede ist von Eddy Kante. Der Nachname ist hier Programm, denn nicht nur Kante wich nicht von Lindenbergs Seite, sondern auch nie das Gefühl, dass da einer keinen Spaß versteht, wenn Lindenberg irgendwie einmal in Bedrängnis geraten sollte. Das Abendblatt schreibt nun von einer Männerfreundschaft, die zu Ende sein soll.

Die Hansestadt ist in heller Aufregung – Lindenberg und Kante, das ist wie Siegfried und Roy. Oder Bohlen und Anders… nein, das dann doch nicht. Denn: Lindenberg ist der unbestrittene Star, der im kommenden Jahr erstmalig in Stadien auftritt und mit seinen Liedern 60.000 Leute „mitreißen“ wird.


Und Kante ist der treue Gefährte, der Lindenberg stets zur Seite stand. Doch nun hat der langjährige Bodyguard eine Autobiografie verfasst. Ursprünglich sollte die Schrift schon am 1. Oktober erscheinen. Doch es gibt offenbar Zoff – Lindenberg scheint nicht damit einverstanden zu sein, dass Kante unter anderem über seine „kriminelle Vergangenheit“ schreibt, wie das Abendblatt herausstreicht. Kantes bewegte Geschichte ist nicht unbekannt – daher fragt sich der geneigte Leser natürlich, warum es nun den Wirbel um das Buch des Leibwächters gibt. Lindenberg hat Kante – wenn man so möchte – einst eine zweite Chance gegeben. Und diese scheint Kante genutzt zu haben. Bis vor wenigen Wochen.

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Lindenberg ist bereits ohne seinen Leibwächter „aufgetreten“, der seit Jahrzehnten nicht von seiner Seite wich und selbst im Hotel Atlantic alles unter Kontrolle hatte. Ob sich ganz weit hinten am Horizont eine Versöhnung andeutet?

Das ist deren Ding.

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