Udo Lindenberg möchte Edward Snowden im Atlantic einquartieren

hotel-atlantic-logo-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Der Grünen-Politiker Hans-Christian-Ströbele – aktuell wohl der einzige „Grüne“ auf Mutter Erde, der nicht den Streit mit Joschka Fischer losbricht – hat den Whistleblower Edward Snowden in Moskau besucht.

Mehrere Stunden wurde geschnackt – und am Ende durfte Ströbele ein Schreiben von Snowden mitnehmen, das er mittlerweile der Bundesregierung geschickt hat. Entschuldigung: Gefaxt, wie er auf der Pressekonferenz bekanntgab. Bei solchen hippen Übertragungswegen kommt selbst die NSA ins Schwitzen.

Während sich die Kollegen von CNN noch nicht ganz sicher sind, wie man Ströbele denn nun so schreibt und welche Funktion das Mitglied des Bundestages inne hat, werden die Rufe nach Asyl für Snowden lauter.

Auf einmal rückt auch Hamburg in den Fokus. Denn Panik-Rocker Udo Lindenberg hat laut Spiegel Online eine Idee: „Im Atlantic-Hotel kann ich bestimmt ein Zimmer für ihn klarmachen – welcome Edward.“

Das wäre was: Udo Lindenberg Wand an Wand mit Edward Snowden. Wer da wohl die Lauscher aufspannt? Da sich der Ex-NSA-Mann Snowden mit der Herausgabe der – sagen wir einfach mal „sensiblen Daten“ – selbst auf Glatteis begeben hat, wäre vermutlich zuletzt auch die „Holiday on Ice“ Geburtstags-Gala im Hause etwas für den Amerikaner gewesen.

Doch man überlege sich einmal, was Hamburg Snowden alles zu bieten hat: Spaziergänge am Jungfernstieg vorbei am Apple Store oder ein Ausflug zum amerikanischen Generalkonsulat an der Außenalster – das Leben in der Hansestadt hätte gewiss viel zu bieten.

Aber noch streiten die Gelehrten.

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