Uli Hoeneß erkennt seine Strafe an: Späte Reue kurz nach Abpfiff

uli-hoeness-portraet-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Uli Hoeneß erkennt seine Strafe an – späte Einsicht – aber: Nach der Verurteilung ist vor der Verurteilung.

Hoeneß hat seine Anwälte bereits angehalten, nicht in Revision zu gehen. Zudem legte der ehemalige Nationalstürmer seine offiziellen Ämter beim FC Bayern München nieder.

Nur: Ob jetzt… Gras über die Sache wächst? Immerhin: Dieser Schritt dürfte seine Reputation „eines guten Tages“ ermöglichen, denn seine Steuerschuld erkennt der „ehemals“ starke Mann beim Rekordmeister an – und gibt sich reumütig.

Die Erklärung von Uli Hoeneß im Wortlaut

„Nach Gesprächen mit meiner Familie habe ich mich entschlossen, das Urteil des Landgerichts München II in meiner Steuerangelegenheit anzunehmen. Ich habe meine Anwälte beauftragt, nicht dagegen in Revision zu gehen. Das entspricht meinem Verständnis von Anstand, Haltung und persönlicher Verantwortung. Steuerhinterziehung war der Fehler meines Lebens. Den Konsequenzen dieses Fehlers stelle ich mich.


Außerdem lege ich mit sofortiger Wirkung die Ämter des Präsidenten des FC Bayern München e.V. und des Aufsichtsratsvorsitzenden der FC Bayern München AG nieder. Ich möchte damit Schaden von meinem Verein abwenden. Der FC Bayern München ist mein Lebenswerk und er wird es immer bleiben. Ich werde diesem großartigen Verein und seinen Menschen auf andere Weise verbunden bleiben solange ich lebe.

Meinen persönlichen Freunden und den Anhängern des FC Bayern München danke ich von Herzen für ihre Unterstützung.“

Trotz aller Steuernachzahlungen wird sich Hoeness gewiss ein Sky-Abo leisten können.

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