Uli Hoeneß im Abseits: 27 Millionen Euro Steuerschuld und die „Salamitaktik“

uli-hoeness-portraet-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Für Uli Hoeneß geht es dieser Tage um die Wurst: Seine Steuerschuld ist mittlerweile auf 27 Millionen Euro „angewachsen“, berichtet Spiegel Online. Der Präsident des FC Bayern München steht demnach immer deutlicher im Abseits. Den Fiskus hat Hoeneß ganz offenbar nicht so gern wie seinen Verein.

Bei Verurteilung droht dem ehemaligen Stürmer womöglich nicht die Tribüne – sondern der Knast. Die zuständige Steuerfahnderin hat am heutigen Dienstag vor dem Landgericht München II ausgesagt: Aus den eingereichten Unterlagen sei nun ersichtlich, dass Hoeneß in den Jahre 2003 bis 2006 insgesamt 23,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen hat.

Doch: In dieser Summe sind noch nicht die 3,5 Millionen Euro aus der ursprünglichen Anklage enthalten. Der Wurstfabrikant Hoeneß kommt demnach erst nach und nach mit der Wahrheit aufs Spielfeld – und verfährt nach der Salamitaktik. Ob dies dem Richter schmeckt?

Uli Hoeneß will derweil „reinen Tisch machen“. Ohne wenn und aber. Doch: Ist ein Elfmeter erst verschossen…

✔ Folge ukonio.de auf Twitter, Facebook oder Google+


Kommentar hinterlassen zu "Uli Hoeneß im Abseits: 27 Millionen Euro Steuerschuld und die „Salamitaktik“"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*