Welch‘ Überraschung! Uli Hoeneß wird der Prozess gemacht

uli-hoeness-portraet-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Am 10. März nächsten Jahren wird Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München und Gelegenheitszocker aus Leidenschaft oder Langeweile (haben wir die Interview-Aussagen richtig gedeutet?), der Prozess gemacht. Das Landgericht München II wird Hoeneß im Gerichtssaal begrüßen – und es steht zu vermuten, dass es auf der Tribüne der Allianz Arena gemütlicher zugeht.

Eine Aussage von Uli Hoeneß als Reaktion geisterte sogleich durchs Netz: Der ehemalige Stürmer sei „überrascht“, dass die Selbstanzeige vom 17. Januar von den Behörden bis „heute nicht für wirksam erklärt wird“, so SpOn. Nun, womöglich war Hoeneß in Bezug auf die Selbstanzeige – frei übersetzt – einen Schritt zu spät am Ball.


Selbstverständlich steht der FC Bayern München, der Aufsichtsrat und die zahlreichen Sponsoren – allen voran Adidas – voll hinter Hoeneß. Daran haben die neuen „überraschenden“ Entwicklungen nichts geändert.

Wie eine Wand hinter Hoeneß

Volle Rückendeckung also – so wie sich schon manch Präsident hinter seinen Trainer gestellt hat. Bis dann die nächste Auswärtsklatsche der Tropfen auf dem heißen Stein war.

Für Hoeneß derweil wird es spätestens zum Anstoß am 10. März mal wieder so richtig spannend. Womöglich ähnlich spannend wie einst, als mit ein paar Milliönchen jonglieret wurde, die zum Zeitvertreib von einem befreundeten Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden…

Uli Hoeneß: Ein sehr guter Fußballer, nicht ganz so sicherer Elfmeterschütze, weitsichtiger Manager, umsichtiger Präsident und Wurstfabrikant. Aber leider eben auch einer, der in den letzten Jahren viel zu ökonomischen Fragen der Zeit zu sagen hatte… mit zuweilen erhobenem Zeigefinger.

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