Uli Hoeneß verurteilt: Die „Salamitaktik“ des Wurstfabrikanten ging nicht auf

uli-hoeness-hamburg-sportgala-2011-andres-lehmannAndres Lehmann

Seit heute ist es „amtlich“: Das Gericht verurteile den FC-Bayern-Boss Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung – und schickt ihn die nächsten dreieinhalb Jahre nicht auf die Tribüne, sondern in den Knast. Hoeneß legte bereits Revision – und bleibt zunächst auf freiem Fuß.

Seit Wochen geht es für Uli Hoeneß um die Wurst: Seine Steuerschuld ist auf 27 Millionen Euro „angewachsen“. Der Präsident des FC Bayern München stand demnach immer deutlicher im Abseits. Den Fiskus hat Hoeneß ganz offenbar nicht so gern wie seinen Verein.

Die zuständige Steuerfahnderin hat bereits am Dienstag vor dem Landgericht München II ausgesagt: Aus den eingereichten Unterlagen wurde ersichtlich, dass Hoeneß in den Jahre 2003 bis 2006 insgesamt 23,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen hat.


Doch: In dieser Summe sind noch nicht die 3,5 Millionen Euro aus der ursprünglichen Anklage enthalten. Der Wurstfabrikant Hoeneß kam demnach erst nach und nach mit der Wahrheit aufs Spielfeld – und verfuhr demnach nach der Salamitaktik. Dies scheint dem Richter weniger geschmeckt zu haben, wie aus der heutigen Urteilsverkündung hervorgeht.

Uli Hoeneß hatte angekündigt, „reinen Tisch zu machen“. Ohne wenn und aber. Doch: Ist ein Elfmeter erst verschossen…

Tja, Hoeneß scheint sich im wahrsten Sinne des Wortes „verzockt“ zu haben.

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