Wettbewerb im Fernwärmenetz verordnet

vattenfall-logo-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Das Bundeskartellamt hat ein Machtwort gesprochen: Der Energieversorger Vattenfall muss das Fernwärmenetz in Hamburg für andere Anbieter öffnen.

Laut NDR gibt es aber keine Hinweise für einen Preismissbrauch. Aber ein bisschen Wettbewerb kann offenbar nicht schaden.

Den Stein ins Rollen (auch so eine Art der Energiegewinnung, oder?) brachte die Verbraucherzentrale Hamburg. Und mit dem Resultat dürfte die Zentrale zufrieden sein.

Von Vattenfall zu Vattenfall

In der Hansestadt besitzt Vattenfall derzeit quasi ein Monopol, 400.000 Haushalte werden mit Energie versorgt. Der Energieversorger ist stolzer Eigentümer des Hamburger Fernwärmenetzes.

Jedoch kann auch Vattenfall zwei Erfolge verbuchen: Zum einen gibt es laut Bundeskartellamt keine Hinweise für überhöhte Preise, und zum anderen wiesen die Wettbewerbswächter den Vorwurf der „mangelnden Preis- und Gewinntransparenz“ zurück.

Damit die Gemüter nicht weiter erhitzen, bleibt festzuhalten: Vattenfall muss Wettbewerb zulassen. Das Fernwärmenetz steht auch anderen zur Verfügung.

Wer also möchte in Hamburg unter Strom stehen?

Kommentar hinterlassen zu "Wettbewerb im Fernwärmenetz verordnet"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*