Verkaufsoffener Sonntag in Hamburg

moenckebergstrasse-brunnen-herbst-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Beschlossene Sache – die Bezirksämter der Hansestadt haben entschieden: Es gibt sie, die verkaufsoffenen Sonntage.

Von Interessensgemeinschaften der Kaufleute angeregt, nickt die Stadt den sonntäglichen Trubel natürlich gerne ab. In diesem Jahr strömen in Hamburg gleich an vier Sonntagen einkaufswütige Menschen in die Stadt. Das bringt Belebung mit sich und der Rubel rollt bei fast allen Beteiligten.

Aber worin liegt der Reiz, sich an einem beschaulichen Sonntag durch Einkaufspassagen zu schieben? Die Ladenöffnungszeiten wurden doch bereits an allen anderen Wochentagen stetig weiter ausgedehnt.

Der Preis ist heiß

Das Wetter jedenfalls dürfte den Händlern in die Hände spielen – am Sonntag ist in Hamburg Regen wahrscheinlich. Da fällt manch Radtour ins Wasser.

Nur damit wir uns richtig verstehen: Wir wünschen allen Hamburger Kaufleuten stets gute Umsätze – ja, auch an diesem Sonntag.

Dennoch fragen wir uns, was kommt eigentlich nach verkaufsoffenen Sonntagen und Mitternachtsshopping (auch so ein Thema) als nächstes? Ein Fischmarkt am Elbufer, auf dem jeden Sonntag in aller Früh Obstkörbe und tropische Pflanzen gekauft werden können?

Verrückte (Öffnungs-)Zeit.

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