Sind mehr verkaufsoffene Sonntage nötig?

europa-passage-logo-logo-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Am Sonntag wird im Zentrum der Hansestadt mal wieder die Hölle los sein: Verkaufsoffene Sonntage sind ein Phänomen. Obwohl mittlerweile auch abends zuweilen bis 20 Uhr und darüber hinaus nach Herzenslust geshoppt werden kann, stürmen viele Hamburger und „Umländer“ an jenen Sonntagen von 13 bis 18 Uhr die Geschäfte.

So auch dieses Wochenende: Die Mönckebergstraße wird gewiss belagert werden. Bislang sind jene verkaufsoffenen Sonntage an „Events“ gekoppelt. So findet etwa am 25. und 26. Mai das Festival Elbjazz statt, und in der Stadt geben bereits einige Musik ihr Können zum Besten.

Bleibt der Familientag?

Bislang dürfen Hamburger Geschäfte jedoch „nur“ vier Mal im Jahr öffnen. Im Hamburger Abendblatt gibt nun Wolfgang Linnekogel, Geschäftsführer der Fachverbände des Hamburger Einzelhandels, zu Protokoll: „In anderen Städten dürfen die Geschäfts wesentlich häufiger am Sonntag öffnen.“

Doch so bequem ein Öffnen der Geschäfte am Sonntag auch sein mag, und es sicherlich Berufe gibt, an denen auch an Sonntagen regelmäßig gearbeitet werden muss: An der sonntäglichen „Auszeit“ sollte im Regelfall nicht gerüttelt werden.

Denn der Sonntag ist und bleibt Familientag.

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