Hamburger Polizei „stellt“ viele Rotlichtsünder

ampel-rot-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Etliche Hamburger sahen am Dienstag rot: Am Jungfernstieg im Zentrum oder auf der viel befahrenen Kieler Straße positionierten sich die Beamten und schauten einmal genau hin, was sich da auf Hamburgs Straßen so abspielt.

An insgesamt 16 Kreuzungen wurden von 7 Uhr in der Früh bis abends um 22 Uhr Kontrollen durchgeführt. Wie der NDR berichtet, gingen der Polizei so pro Stunde im Schnitt etwa 22 „Rotlichtsünder“ ins Netz.

„Isch habe gar keine Fahrerlaubnis“

Insgesamt wurden 328 Autofahrer bei Verstößen ertappt. Doch nicht nur rote Ampeln wurden überfahren. Auch das Telefonieren mit dem Smartphone, die Missachtung der Anschnallpflicht oder der Drogenkonsum zählten zu den „Auffälligkeiten“ der unschönen Art.

Ein PKW-Fahrer hatte zudem keine Fahrerlaubnis. Derzeit ist eben kein Dom, und ohne Autoscooter kann es mal langweilig werden.

Doch nicht nur hinterm Steuer des PKWs kam es zu Verstößen, auch Radfahrer spielten zuweilen gerne mal Verkehrsraudi.

Wie der ADAC vermeldet, gilt das Ignorieren von roten Ampeln als der häufigste Grund für Verkehrsunfälle. Daher sollte manch Verkehrsteilnehmer einfach mal etwas genau hinschauen, wenn da auf einmal bunte Lichter vor einem auftauchen.

Sicher ist sicher.

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