Filmkritik: „Veronica Mars“ und das große Leinwand-Abenteuer

veronica-mars-warner-bros-youtube-screenshotWarner Bros./ YouTube Screenshot

„Veronica Mars“ war eine TV-Serie der „00er“-Jahre. Wenngleich die US-Fernsehserie nach drei Staffeln abgesetzt wurde, schnüffelt die „Hobby“-Detektivin Veronica Mars (Kristen Bell) nun erneut – diesmal auf der großen Leinwand. Regie führt Rob Thomas – und finanziert wurde der Film durch die Fans.

Mittlerweile in New York City lebend und ihr Jurastudium absolvierend, ereilt Mars ein Ruf aus dem fernen Neptune: Ihr Ex-Freund steckt in Schwierigkeiten. Sie reist zurück in ihre alte Heimat und zu ihrem Vater, der einst als Sheriff arbeitete und seit Jahren eine Detektei betreibt.


Mars kommt – in ihrer alten Rolle als Detektivin erst zögerlich, dann voll und ganz „aufgehend“ – üblen Machenschaften auf die Spur und merkt auch, dass alte Liebe nicht rostet. Und auf einmal sind ihr Freund, ihr möglicher Job und die Großstadt ganz weit weg…

Das große Comeback

Der Autor dieser Zeilen hat die Serie „Veronica Mars“ nie gesehen – und dennoch darf dem Film zu Gute gehalten werden, dass er auch ohne „Vorwissen“ funktioniert. Das wiederum heißt nicht, dass die Geschichte vollends mitreißt: Etwas zäh und konstruiert wirkt das „Comeback“ der Veronica Mars, wenngleich die Charaktere durchaus harmonisieren.

Zwar wartet der Film mit einigen „unerwarteten“ Wendungen auf – aber womöglich wäre dieses Abenteuer einst eine gute „Doppelfolge“ im Rahmen der Serie gewesen.

So aber dürfte Veronica Mars vermutlich vor allem jene Kinojünger glücklich machen, die einst die Serie gerne geschaut haben. „Veronica Mars“ ist ein solides Leinwandabenteuer – das gewiss auch Krimi-Freunde ansprechen dürfte.

Veronica Mars startet am 13. März im Verleih von Warner Bros. in den Kinos.

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