Sony PlayStation 4 vs. Xbox One: Hat sich Microsoft verzockt?

xbox-one-microsoftMicrosoft/ Screenshot

Die Sony PlayStation 4 und die Microsoft Xbox One werden mit Spannung erwartet – irgendwann zum Jahresende wird mit dem Release der beiden NextGen-Konsolen gerechnet. Offiziell angekündigt sind die PS4 und Xbox One – doch einen genauen Termin haben die beiden IT-Giganten noch nicht genannt. Das Weihnachtsgeschäft jedoch dürfte beide Hersteller tangieren.

In Deutschland können die PlayStation 4 für rund 400 Euro und die Xbox One für 500 Euro vorbestellt werden. Oder besser gesagt: Konnten. Zumindest im Bezug auf die PlayStation 4. Während etwa im Saturn Hamburg beide Konsolen noch „geordert“ werden können, haben der Versandhändler Amazon sowie Gamestop – sowohl im Netz als auch mit Filialen vor allem in Einkaufszentren „am Start“ – erklärt, dass die PlayStation 4 vorerst nicht mehr vorzubestellen sei.

Die IT-Seite golem.de zitiert Amazon, die kundgetan haben, eng mit dem Hersteller zusammenzuarbeiten, um „bald wieder Vorbestellungen entgegennehmen zu können“. Fügen jedoch hinzu: „Beachten Sie bitte, dass diese jedoch nicht mehr rechtzeitig zum Erscheinungstag eintreffen werden.“ Frei nach dem Motto: Wer zu spät kommt, den bestraft das „Real Life“?


Gamestop hat sich derweil nicht erklärt – jedoch auf der Website schlicht die Option zum Vorbestellen gestrichen.

Während in den USA die PlayStation 4 schon seit einiger Zeit nicht mehr vorbestellt werden kann, ist die Meldung in Deutschland gewiss auch eine gute PR für Sony. Denn ausverkauft heißt auch: Begehrt. Wobei sich über die Stückzahlen zuweilen gerne ausgeschwiegen wird.

Die Xbox One hingegen ist noch immer in den Vereinigten Staaten sowie in Europa vorbestellbar. Ob dies nun ein gutes oder schlechtes Zeichen für Micrsosoft ist? Und das trotz PR-Kampagne mit Bill Gates, Steven Spielberg und J. J. Abrams? Ein entsprechendes Werbevideo wurde bei YouTube abgestraft. Vermutlich haben sich jedoch auch einige PS-Jünger iu Channel verwirrt.

Mit einer ständigen Online-Verbindung – die mittlerweile „zurückgezogen“ wurde – brachte Microsoft viele Spielefreunde gegen sich auf. Auch der höhere Preis – hierzulande 100 Euro – wird bei manch potenziellem Käufer eine Rolle spielen.

Dass der ein oder andere doch noch eine Sony PlayStation 4 zum Verkaufsstart wird ergattern können, daran besteht indes kein Zweifel: Denn manch Vorbesteller wird einen Rückzieher machen. Und bei konstant hoher Nachfrage könnte Sony womöglich die Stückzahl noch einmal erhöhen.

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