Zum Dessert gab es Müll

weisses-dinner-2011-eimsbuettel-osterstrasse-hamburg-katharinna-kubicaKatharina Kubica

Hamburg. Zum zweiten Mal fand in Hamburg ein „Weißes Dinner“ statt. In diesem Jahr wurde erstmalig der obere Teil der Osterstraße – Haupteinkaufsmeile des Quartiers – gesperrt. Tische wurden aufgereiht und feierlich gedeckt.

Bildergalerie: Weißes Dinner 2011

Viele Menschen trafen sich, aus den unterschiedlichsten Stadtteilen angereist, ganz in weiß gewandet, speisten und lachten bis weit nach Mitternacht. Selbst das Wetter machte den Speisenden keinen Strich durch die Rechnung.

Ganz in weiß

Eine wahrlich schöne, friedvolle Veranstaltung. Im Gegensatz zum Osterstraßenfest reichlich „gediegen“.

Alles erste Sahne also – wäre da nicht die Sache mit dem Müll, die gerade die Anwohner entlang der Osterstraße den Appetit verdarb.

Mieter beschwerten sich in diversen Kommentaren, dass die Teilnehmer des weißen Dinners ihren Müll einfach vor den Hauseingängen ablagerten. Und auch die Notdurft wurde wohl zuweilen an unpassenden Stellen verrichtet.

Das Motto „fühlen sie sich wie zu Hause“ schien bei diesem Gala-Dinner außer Kraft gesetzt.

Für das nächste Jahr also sollte nachgebessert werden: Ein paar Dixi-Klos und ein Vielzahl aufgestellter Mülltonnen müssen es dann bei solch einem Menschenauflauf schon sein.

Guten Appetit.

Kommentar hinterlassen zu "Zum Dessert gab es Müll"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*