Frühling in Hamburg und kaum Regen

queen-mary-2-tau-regen-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Wer in seinem Strebergarten Anfang März 163 Eimer mit je einem Liter Fassungsvermögen aufgestellt hat, wird enttäuscht sein, denn bis Ende Mai sind gerade einmal 60 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. 103 Eimer blieben leer. Also bildlich gesprochen.

Der Deutsche Wetterdienst verkündete zudem: Fast 750 Stunden lang zeigte sich über der Hansestadt die Sonne, normalerweise sind es knapp 500 Stunden. Wenn die Sonne nicht ab und an untergehen würde – sie hätte im Norden wohl durchgeschienen.

„Singing In The Rain“

Recht selten hörte man in der Hansestadt in den Monaten März, April und Mai Menschen Regenlieder anstimmen – es gab dazu schlicht keinen Anlass.

Aber: Am 16. August wird Joe Cocker im Stadtpark auftreten. Wenn das mit dem sonnigen und trockenen Wetter so weitergeht, wird ein Titel auf der Setlist der Woodstock-Legende ganz gewiss nicht fehlen: „Summer in the City“.

Da sage noch einer, in Hamburg regne es doch eh immer. Lächerlich.

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