Mobilfunkanbieter planen SMS-Alternative

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So langsam scheint es, als habe die „gute alte“ SMS bald ausgesorgt. Für knapp zwei Jahrzehnte hätte sie dann unser aller Leben „bereichert“. Doch immer mehr Messenger „schicken“ sich an, kostengünstige Alternativen auf den Markt zu bringen.

Der größte „SMS-Konkurrent“ ist freilich WhatsApp. Der beliebte Messenger ist für alle gängigen mobilen Betriebssysteme verfügbar: Windows Phone, Android und auch wieder für iOS. Vor knapp eine Woche war der Messenger aus dem Apple Store verschwunden, wüste Spekulationen geisterten durchs Netz, doch mittlerweile gibt es WhatsApp in einer neuen Version auch wieder fürs iPhone.

Doch mit iOS 5 kam auch „automatisch“ ein WhatsApp-Konkurrent auf den Markt: Kurz vor dem Verschicken zeigt ein Symbol auf dem iPhone 4S an, ob die Nachricht als normale SMS versand oder via Internet verschickt werden soll, die üblichen 19 Cent oder mehr entfallen bei zweit genannter Option.

Ich schick‘ dir ne RCS-e

Seit Jahren versuchen Mobilfunkanbieter gegenzulenken: Es werden mit Verträgen SMS-Pakete rausgehauen und selbst SMS-Flatrates werden angepriesen.

Doch das könnte sich bald ändern, denn bei großen Anbietern findet offenbar ein großen Umdenken statt: Die Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Vodafone und o2 (Telefónica) arbeiten offenbar an einem eigenen Messenger.

Einen Namen hat das Kind laut Focus auch schon: „Rich Communication Suite enhanded“, oder kurz RCS-e. Wieder so ein blöder Name: Ich schicke dir mal ne RCS-e zu?

Wie der Platschhirsch WhatsApp, wird der Dienst so ziemlich alles können, was das Kommunikations-Herz begehrt: Kurznachrichten verschicken, den Dienst als Chat nutzen, Bilder, Soundfiles und Videos senden.

Wenn wir uns das Geld für SMS also zukünftig sparen können, wofür geben wir es dann aus? Apps?

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