ZDF und die kuriosen Tonprobleme am EM-Sonntag

oliver-kahn-zdf-sascha-baumannZDF/Sascha Baumann

Manch ein Zuschauer liest Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn womöglich jeden Wunsch von den Lippen ab. Müller-Hohenstein also, jene „Frontfrau“ der ZDF-Fußball-Übertragungen, stand neben dem ZDF-Experten Oli Kahn auf der Seebühne in Usedom.

Im Vorfelde und im Nachklang der spannenden Partie Spanien gegen Italien (1:1) philosophierten das Duo über die Spielgeschehnisse. Mal ganz davon abgesehen, dass es ein wenig merkwürdig anmutet, wenn das TV-Expertenteam fernab der EM-Gastgeberländern in Polen und der Ukraine weilt, gab es am ersten „ZDF“-Spieltag noch ein weiteres Problem: Der Ton war nicht synchron mit dem Bild.

✎ ARD-Experte Mehmet Scholl kritisiert Mario Gomez

Manch Zuschauer zu Hause blickte womöglich irritiert auf den Wohnzimmertisch und schaute, wie viele Flaschen dort schon standen. Doch Müller-Hohenstein selbst wandte sich an das Publikum an dem heimischen Empfangsgeräten und bat die Probleme zu entschuldigen.


Lippenbekenntnisse in „Ihrem Z – D – F“

Es ist schon erstaunlich, dass das Problem, die Asynchronität, erst nach Stunden gelöst war. Die Wellen schlugen derweil nicht sonderlich hoch, denn das Spiel als solches war nicht beeinträchtigt.

Und Oliver Kahn ist ganz gewiss ein sehr verdienter deutscher Nationalspieler, aber das „Analyse-Feuer“, das einst von Jürgen Klopp abgefeuert wurde, kann der „Titan“ seit Jahren nicht entfachen.

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In der ARD hat man derweil nicht mit Tonproblemen zu kämpfen. Vielmehr macht Mehmet Scholl von sich Reden: Nach dem Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft attackierte er Mario Gomez – „wund liegen“ ist wohl der erste kleine mediale Aufreger der drei EM-Wochen.

Derweil darf man dem ZDF zu Gute halten, dass via Twitter „Galgenhumor“ verbreitet wurde: „Wenn jemand unseren Tontechniker sieht, er soll sich in Usedom melden.“

Ja, wo steckt denn Olaf Thon?

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